Ihr braucht:
- eine Prägeschablone (hier Couture Creations Butterfly Kisses)
- Distress Ink Stempelkissen (oder andere Stempelkissen auf Wasserbasis)
- Sprühflasche mit Wasser (z.B. Mini Mister)
- Prägemaschine (z.B. Big Shot)
Prägeschablonen bestehen ja aus zwei Platten, die zusammengeklappt werden, eine positive und eine negative Seite des Motivs. Ich habe mich hier für die negative Seite entschieden, also die Seite, in der das eigentliche Motiv vertieft erscheint.
Diese Seite nun mit den Distress Ink Stempelkissen einfärben. Dazu die Farbe direkt mit dem Stempelkissen auf den Prägefolder übertragen. Dabei nicht zu stark aufdrücken, damit die vertieften Bereiche nicht eingefärbt werden, lieber das Stempelkissen öfter auftupfen.
Wer mehrfarbig arbeiten möchte: die Farben sollten etwas überlappen, daher immer mit der hellsten Farbe anfangen, damit sich die Stempelkissen nicht so sehr verfärben.
Nun den Prägefolder mit etwas Wasser einsprühen, hier als Anhaltspunkt, wie dick die Tropfen sein sollten, damit die Wassermenge stimmt:
Wenn doch etwas Farbe in die Motiv-Vertiefungen geraten ist, kann diese leicht mit einem Wattestäbchen entfernt werden:
Wenn das erledigt ist, kommt der spannende Teil: das Papier wird auf die nicht eingefärbte Seite des Prägefolders eingelegt und dieser wird zugeklappt. Vorsichtig, dass nichts verrutscht! Mit den Fingern alles gut zusammendrücken und das Wasser-Farb-Gemisch noch etwas verteilen.
Dann aufklappen und das Papier trocknen lassen. Mit einem Heißluftfön kann die Trocknung noch beschleunigt werden.
Sobald das Papier trocken ist, wird es wieder in den Prägefolder gelegt, hierbei genau drauf achten, dass Farbabdruck und Prägemotiv übereinanderliegen...
...und prägen! Das gibt dem Motiv nochmal den extra 3D-Effekt:
Und hier natürlich wie immer noch die finale Karte:
(Memory Box Open Studio Stanzschablone - Butterfly Ensemble, Karten-Kunst Stanzschablone - Große Texte Gutschein, Bouillondraht)
Diese Technique ist unglaublich variabel, ihr könnt natürlich das Prägen auch einfach weglassen, oder nur das Motiv und nicht wie hier den Hintergrund einfärben...
Eine Variante dieser Technique findet ihr in dieser YouTube-Anleitung: